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Motorradclub Kollmar Elbe seit 1960 e.V. | Die Wiegengeschichte des MC Kollmar / Elbe seit 1960 e.V. | | Seit nunmehr über 25 Jahren gibt es im MC Kollmar eine Tradition, die man sicher in sonst keinem Motorradclub findet: | | Nicht nur die Ehefrau oder Verlobte eines Mitglieds gehören in unserem MC beitragsfrei und stimmberechtigt dazu. Auch der Nachwuchs wird aufgenommen. Mit der Geburt des Sohnes unseres damaligen zweiten Vorsitzenden am 07.05.1976 hat sich der Club den Zugriff auf den Nachwuchs gesichert. Damals wurde, wohl eher aus einer Laune heraus, eine Wiege gebaut. Die feierliche Überreichung an die glücklichen Eltern stellt ein Ereignis dar, von dem Großväter noch ihren Enkeln berichten werden. |  | | Seither ist es Sitte, bei jeder Geburt im Kreis der Clubmitglieder diese Wiege für die ersten Lebenswochen zur Verfügung zu stellen. Natürlich findet sich immer eine genügend große Anzahl Clubmitglieder, die der Überreichung einen würdigen Rahmen verleihen. Nicht selten war die Wohnung der jungen Eltern von Clubleuten restlos überfüllt, dafür aber von allen Vorräten an Eß- und Trinkbaren befreit. | | Auch der Transport der Wiege in die Wohnung hinein und wieder heraus gestaltete sich oft zu einem kaum lösbaren Problem. Keiner sollte glauben, dass die Wiege einen Vergleich mit käuflichen Exemplaren scheuen müsste!! Das Gegenteil ist richtig. Sie ist ebenso schön wie riesig!! Sicher könnte das Neugeborene diese Schlafstatt bis zur Einschulung nutzen, aber die Notwendigkeit, sie an das nächste Neugeborene weiterzugeben beendete die Nutzungsdauer früher als geplant. Bei Carsten in Uetersen musste z.B. die Tür am Treppenaufgang ausgehängt werden, um das Gerät in die Wohnung zu bugsieren. Gelegentlich stellt man auch fest, dass sich Fensteröffnungen besser als Transportweg eignen als verwinkelte Flure. (Wofür sonst haben wir eigentlich Techniker, Praktiker und Theoretiker im Club?) |  | | Für jeden jungen Erdenbürger, für den diese Wiege die erste Bettstelle war, hat der Club ein Messingschild gravieren lassen, das dann draußen dran geschraubt wurde. Inzwischen haben sich dort fast dreißig Schilder angesammelt, und beim Lesen der Namen und Adressen ist inzwischen doch schon mal ein wenig Überlegung dabei: Wer war das doch mal???? | | Wir hatten Hoffnung, dass der gesunde Schlaf in der Clubwiege dazu führt, dass der aktive Nachwuchs sich daraus entwickelt. Das hat sich außer in drei Fällen bisheriger „Insassen“ nicht erfüllt. Kann auch daran liegen, dass die meisten noch zu jung sind, selber zu fahren. |  | | Zur Erläuterung: Das Bild, das nur die Wiege zeigt, ist auch in der Chronik schwarzweiß. Die Außenaufnahme zeigt links Helmut (Blondie). Die anderen beiden könnten Horst und Käthe sein. Durch den Pkw-Anhänger bekommt man den richtigen Größen-Eindruck. Im dritten Bild: die junge Mutter Petra (Pat) bettet das Baby (hoffentlich wird’s wieder gefunden!!?). | |
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