| MC Kollmar/Elbe von 1960 e.V. im Motorradfahrer-Treffpunkt Fährhaus Spiekerhörn Bilder und Text: Thies, Schriftführer, thies@mckollmar.de |  |
| Das Jahr 1 unter Bruno (1975) war ereignisreicher als alle bisher, was die Anzahl der Veranstaltungen anlangt. |  Clubabend in Spiekerhörn hinter dem Deich mit Lagerfeuer (1977) |
| Es wurden mehr Veranstaltungen durchgeführt, aber auch besucht. |
| Die Anschaffung und das restriktive Tragen von Clubpullovern bzw. –hemden wurde auf der Hauptversammlung am 07.11.75 abschließend geregelt. -
Tragen dürfen die Dinger nur Clubmitglieder -
Kein Tausch mit anderen Clubs -
bleiben Eigentum des Clubs; Rückgabe bei Austritt -
Hemden dürfen überhaupt nicht weggegeben werden Natürlich wurden auch auf der Hauptversammlung 12.11.75 gewichtige Beschlüsse gefaßt: Das Clubtreffen soll nicht mehr Ostern stattfinden. Beschluß: Im Frühjahr !! (Bruno’s Vorschlag, das im Januar zu machen, fand keine Mehrheit. Ein Erste-Hilfe-Kurs wird vom Festausschuß organisiert. Die Anwesenheitsliste wird abgeschafft. Für neue Mitglieder werden schwarze Clubhemden mit demselben Aufdruck wie bisher bestellt. |
| In der Jahreshauptversammlung am 04.11.77 wurde der Jahresbeitrag wegen akuter Kassenschwindsucht für den 01.01.78 von DM 30,- auf DM 40,- erhöht. Außerdem muß jeder Partner, der am Clubessen teilnehmen will, einen Kostenbeitrag von DM 10,- leisten. |
|  Da hat sich doch glatt ein Fasan der Frontbeleuchtung und einiger weiterer Kleinteile bemächtigt (Sommer 1983). |  Fast jedes Jahr, hier die Erste-Hilfe-Auffrischung im Januar 1983. |
| Die wieder mal fällige Änderung der Satzung erfolgte am 14.11.80: Der Beitrag bleibt bei DM40,- pro Jahr. Der Mißbrauch der Clubhemden bekommt einen eigenen Stellenwert: DM 50,- für den Einzelfall. Leider wurden versäumt, eine Wertungskommission zu wählen. Es ist kein Mißbrauchsfall bekannt. |
| Und noch was: An jedem ersten Mittwoch im Monat ist die Anwesenheit aller Clubmitglieder bis 20:30 Uhr erwünscht. Beschlossen wird weiter, daß jedes Clubmitglied eine Liste mit Namen und Adressen aller erhält. |  Das ist Jens-Age vom MC Korsor aus Dänemark auf einer Weihnachts-Grußkarte von 1977. Er besucht unser Treffen bis heute immer wieder. Er freut sich wie wir, denn immer gibt es was zu berichten, und wenn nicht, die Erinnerung an früher füllt Abende. |
| In der Hauptversammlung am 20.11.1981 passiert, was viele befürchtet haben: der Jahresbeitrag wird von DM40,- auf DM 50,- angehoben. Die Kasse verfügt nur noch über ca. 850 DM. |
| 1982 erhält Bruno ein selbst gemachtes Brett mit dem Antrieb eines Boxers für seine Verdienste um den Club. |  |
| Ab dem Jahr 1983 wird es anläßlich der Club-Weihnachtsfeier nur noch Julklapp für Kinder gegeben. |
| Präsi Bruno feiert am 26.01.84 seinen 50. Geburtstag. Zu diesem Anlaß haben Clubkamereden seine RT zur „Telefonzelle“ umgebaut. |
|  Zu Brunos 50. Geburtstag haben Clubkameraden... |  ...aus seiner RT eine Telefonzelle gemacht. 26.01.1984 |
| Im Jahr 1984 erhält der 1. Vorsitzende des Clubs eine Aufwandsentschädigung von DM 200,- jährlich, sie wird im Voraus gezahlt. |
| Der Vorschlag ein eigenes Clubmotorrad zu besitzen erfährt breite Zustimmung, Jan und Helmut (Blondie) wollen eins zusammenbauen. |
| Zur Hauptversammlung 1984 am 16.11. wird dem Club das Motorrad von Helmut angeboten. Mit großer Mehrheit entscheiden sich die Clubmitglieder für den Kauf, die Nutzung soll bis zur versicherungsrechtlichen Klärung zurückgestellt werden. Aus dieser Situation entwickelt sich der Gedanke, den MC Kollmar ins Vereinsregister als“e.V.“ eintragen zu lassen. |  Clubmotorrad, Honda ??? |
| Der 06.03.1985 brachte in der Mitgliederversammlung das Ergebnis, den Club mit der verabschiedeten Satzung in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Über das Motorrad gibt es in den Unterlagen keine Hinweis auf Art, Hersteller, Hubraum, Leistung usw. In der Bilderchronik befindet sich ein einziges Bild.(Honda 500 ??????????). Das Motorrad wurde dann doch nie gefahren. Der Kauf im selben Jahr anulliert. |  Schon aus den frühen Anfangszeiten mit Hans und Anita (1962) des Clubgeschehens wird über „Schabauk“ Fürchterliches berichtet. Dies Bild zeigt den Anfang des Schabauk-Trinkens im Frühjahr 1978. Nachfragen des Chronisten nach dem Rezept oder das Anstellen von Vergleichen ( vielleicht sowas wie heißer Rumtopf ???) sind bisher auf eine Mauer des Schweigens gestoßen. Es soll angeregt werden, das dieser Brauch, noch einmal mit Leben erfüllt wird und so der Leser in den Genuß kommt. Ich glaube fast, jeder hat was mitgebracht, das dann alles in den großen Topf gegossen, erhitzt und verabreicht wurde, bis der Liegend-Transport oder ein Arzt das Gelage beendete. |
| Der Gedanke, besonders treue Clubs, die unser Treffen vielleicht 10 Jahre oder länger besuchen, mit einem „selbstgemachten Brett“ zu belohnen, wird in der Abstimmung angenommen. Dies ist die Keimzelle zu unseren selbstgebauten Pokalen, die sich schon über all die Jahre großer Beliebtheit erfreuen. Das Jahr 1985, in dem wir unser 25-jähriges Bestehen (20.04.) feiern konnten, bot sich an. |  Die selbst gebastelten Pokale tauchen 1982 schon mal auf, es können aber auch gekaufte Unikate gewesen sein. Auf dem Bild, sind nämlich gravierte Schildchen. |
| Ab dem 06.03.1985 (Mitgliederversammlung) sind wir ein richtiger „e.V.“ mit Eintragung ins Vereisregister und so.... |